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Mittwoch, 11. September 2013

Ausstellungsaufbau mit Hindernissen

...eigentlich müsste ich diesen Beitrag besser "Ausstellungsaufbau mit Latte" nennen, denn...


 pünktlich um 11.00 Uhr am vergangenen Samstag, den 7.9., traf sich das "Team Waschbrett" (Sarah Hain und ihre familiäre Verstärkung) und ich in der Klinik in Öschelbronn zum Aufbau des Gemeinschaftswerkes der Gruppe "Im Filzfieber". 
Das erste Problem ergab sich, noch bevor wir die Bilder überhaupt ausgepackt hatten: Das versprochene Hängesystem entpuppte sich als drei oder vier in der Wand angebrachte Schrauben - sonst nichts! Und so kam es, dass der Ehemann von Sarahs Mutter unversehens unsanft durch einen Anruf aus seiner vormittäglichen Routine aufgeschreckt wurde - durch die Frage: "Hast du eine lange Latte?" 

Nachdem genauer geklärt werden konnte, welche Art von Latte wir benötigten, war er so freundlich, uns umgehend eine über 2 m lange Bambusstange vorbeizubringen und diese auch gleich tatkräftig an der Wand am sogenannten Hängesystem zu befestigen - samt der 7 Haken für die Bilderketten. - In weiser Voraussicht hatte ich meinen Werkzeugkasten eingepackt und konnte so glücklicherweise die Haken für die Bilder und für die Leiste zur Verfügung stellen.


 







Als dieser erste Teil der Aufbauarbeiten geschafft war, ging es plötzlich ganz zügig voran. Wir beschlossen, mit dem Hängen der Bilder in der Mitte zu beginnen, um das empfindliche Gleichgewicht der "Latte" nicht zu stören.


Eine unschätzbare Hilfe beim Aufbau war Sarah's Tochter Judith, die die Filz-Bilder quasi im Alleingang aneinander gehängt hat. Sie hat das ausgeklügelte Verbindungssystem durch die Perlenschnüre auf Anhieb durchschaut und umgesetzt.

(Ich muss zugeben, das hat mich ein wenig stolz gemacht ;-)) 



Ach, wie ist es schön, wenn andere gute Arbeit leisten und man selber nur noch zugucken muss!



Zwischenzeitlich waren auch Christine und Sandra als Verstärkung eingetroffen...


...und das Haus hatte uns mittlerweile auch eine "Latte" spendiert
 - in unserem Falle einen Latte macchiato - mmmmh, lecker!





.
Und schon wird das letzte Bild gehängt! 

 









Tusch und Applaus und ein dickes Dankeschön an unsere zupackenden Helfer und Helferinnen!

 

 ...da hängt es fertig in voller Pracht - FilzimQuadrat!

Bis zum nächsten mal - eure Margarete



Sonntag, 5. Mai 2013

Es geht voran - zwei weitere Bilderketten sind fertig!

Ich habe zwei weitere Bilderketten fertiggestellt:

Die auf der Collage links zu sehende empfinde ich als märchenhaft verspielt - flüchtige Momente, schwer festzuhalten. Die auf der rechten Seite scheint durch einen gewissen "Tiefsinn" verbunden - teils dynamisch, ursprünglich, teils hintergründig, besinnlich.

Ich finde es spannend zu beobachten, wie durch das Zusammenfügen mit der Perlenschnur auch in meinem Kopf Verbindungen zwischen den Bildern entstehen. Leider habe ich nur Platz, die Bilderketten einzeln nacheinander zu hängen. Im Ganzen und nebeneinander gehängt wird das Spiel mit den Querverbindungen zwischen den Bildern, die es ja auch gibt, nochmals interessanter.

Für diesen langen schmalen Platz zwischen meinen beiden Fenstern, ist so eine Bilderschnur, aus mehreren kleineren Einzelbildern bestehend aber eine raffinierte Lösung, die mich inspiriert, mit diesem Konzept weiterzuspielen...

Margarete

Sonntag, 7. April 2013

Die zweite Bilderkette hängt!

Ich habe den trüben Samstag gestern genutzt, um die Bilderösen für die nächste Bilderkette anzubringen. 
Diese kleinen Klappösen verrutschen beim Festnageln gerne und sind ganz allgemein schwer zu bändigen.
So ist es immer wieder spannend, ob die Bilder dann am Ende einigermaßen gerade hängen (vor allem, wenn man zusätzlich noch sein Lineal verloren hat ;-))
Heute früh habe ich sie gleich aufgehängt!
Et voilá: Es hat geklappt!
 







Hier nochmal ein Detailfoto von der Perlenschnur, die ich benutze, um gleichmäßige Abstände hinzubekommen. 
Mein Raum ist ca. 2,5 m hoch und ich hänge die Bilder mit jeweils 4 Perlen Abstand. 
Dabei hat es sich als sinnvoll erwiesen, das lange Ende der Perlenschnur nach unten zu nehmen und hinter den Bildern verschwinden zu lassen. Am oberen Ende hänge ich nur eine Perle ein, damit das Bild möglichst nahe an der Wand hängt und sich so (hoffentlich) nicht zu stark um die eigene Achse drehen kann.

Margarete

Montag, 28. Januar 2013

Määäääääh, määäääh: Schaf-Puzzle

Bei dem Schaf-Bild von Claudia (EllenbergDesign) konnte ich nicht widerstehen, den Rand des Keilrahmens, auf den es aufgezogen werden sollte, in Blockstreifen zu gestalten - wie sie im Bild selber ja auch dominant sind. Ich habe dazu eine kleine Fotodokumentation der einzelnen Schritte gemacht, die ich euch hier zeigen will.

1. Schritt: Die Qual der Wahl - ich habe viele Farben für die Keilrahmenränder zur Auswahl. Aber wie es meist so ist, keine passt ganz genau. Also geht es darum, die Farben zu wählen, die den stimmigsten Gesamteindruck ergeben.

2. Schritt: Messen und Schneiden: Hinterher sollen die Ränder möglichst genau mit den Flächen des Bildes zusammenpassen. Die zugeschnittenen Stücke werden mit Holzleim auf den Rand des Keilrahmens geklebt. Das Problem dabei ist, dass sie sich oft ein wenig dehnen, dann passt der Rapport nicht mehr. Hier ist ständige Kontrolle nötig. Dann werden die Ecken zugeschnitten und die Ränder umgeklappt und ebenfalls festgeklebt.


Auf dieser Fotocollage läßt sich verfolgen, wie die Ränder des Keilrahmens aus Filzstreifen zusammengepuzzelt werden und der Rand so Stück für Stück wächst. Das Filzbild lege ich dabei immer wieder auf den Keilrahmen, um die Passung zu kontrollieren. Auf dem untersten Bild ist der Rand zum Teil schon umgeschlagen und festgeklebt. Zwischendurch müssen die geklebten Stücke immer mal wieder auf der Heizung trocknen, bevor ich weitermachen kann. Deshalb arbeite ich gerne an mehreren Bildern parallel.
Hier seht ihr das fertig aufgezogenen Bild. Ich habe es im letzten Schritt auf den umklappten Rand gelegt und festgeklebt, bzw. je nachdem an einigen Stellen mit Nadel und Faden fixiert.
Passt (fast) genau! Määäääääääääh, määääh! - Das Schäflein ist froh, dass die Schnippelei und Puzzelei ein Ende hat. Ich glaube fast, es hatte ein wenig Angst um sein Streifenfell!

Margarete








Donnerstag, 6. Dezember 2012

BILDERRÄTSEL - zum Mitraten!!!

Hier seht ihr einen Stapel aus 10 fertig aufgezogenen Filzbildern, die so übereinandergestapelt ein eigenes kleines Gesamtkunstwerk ergeben. Zu sehen ist bei allen Bildern der LINKE SEITENRAND.


































Und das ist die Aufgabe: Wer errät als erster, welche 10 Bilder aus dem Gemeinschaftsprojekt da übereinander gestapelt sind?

Kleiner Tipp: Oben rechts seht ihr den Gesamt-Übersichts-Plan. Wenn ihr da draufklickt, erscheint er in groß, so dass die Einzelbilder gut zu erkennen sind. Wenn ihr dann noch mit dem Cursor auf das jeweilige Bild fahrt, wird der Bildtitel bzw. die Bildnummer und der Autor eingeblendet. Und genau das will ich von euch wissen: Welche Bilder sind im Stapel verborgen?

Wer als erster alle 10 Bilder im Kommentar richtig benennen kann, soll natürlich auch eine kleine Belohnung erhalten: Das kleine Filzkätzchen, das es sich auf dem Stapel gemütlich gemacht hat, sucht ein neues Zuhause und ist der Preis für denjenigen, der es am schnellsten herausfindet.

Viel Spaß beim Raten!
Margarete



Dienstag, 4. Dezember 2012

Oh, when the saints...

...go marching in, oh when the saints go marching iihiin... - frei nach dem bekannten Gospelsong präsentiert sich hier bei der "Vollversammlung" aller bisherigen fertigen 24 Bider eine ganz andere Stimmung als neulich bei der Filzbilder-Party:


Auf dem Foto oben sind sie aufmarschiert, weitestgehend in der Ordnung, wie sie später nebeneinander hängen sollen. (Der Platz auf meinem Fußboden wird schon knapp)
UUUUUUUND Stillgestanden! Uund zusammengerückt!
Ganz schön eindrucksvoll, die Parade - und dabei ist das gerademal erst knapp die Hälfte!
... UUUUND Links, UUUUUND Rechts....
(Kleine Foto-Spielerei am Rande) - Margarete -

Sonntag, 25. November 2012

Intermezzo

Da bin ich ganz nichtsahnend und verschlafen heute Morgen aufgestanden und traute meinen Augen nicht, als ich in mein Atelier kam:


War da doch voll die Drachenparty im Gange! Das Drachenbaby ist ein ganz schöner Wildfang und ich fürchte es wird von den zwei "Großen" auf das Heftigste verhätschelt und betüddelt. Es hat jetzt sozusagen Adoptiveltern bekommen.


Da es noch ganz feucht hinter den Ohren ist muss es sich aber schon mal gefallen lassen, dass es dort nachdrücklich trockengeleckt wird....
Ich fürchte nur, es wird eines nicht allzu fernen Tages doch ganz ausschlüpfen und was mache ich dann???

 Hilfeeeeeeeeee........





Hier noch eine kleine Impression aus meiner Werkstatt:

Ein hoher Turm aus lauter Keilrahmen im Format 25 x 25 cm, die auf ihren Einsatz für das Gruppenprojekt der Gruppe "Im Filzfieber" warten...

(Wie man oben sieht, sind mir ein paar davon von der Drachengesellschaft als Podest - oder soll ich besser sagen: Als "Kinderstühlchen" - für das Drachenbaby zweckentfremdet worden. Nein so eine Rasselbande! Die bringen mir hier noch alles durcheinander...)

Margarete



Sonntag, 18. November 2012

"summertime - and the livin' is ..."

Ich habe diesen alten Song von Georg Gershwin als Titel gewählt, weil er mir beim Anschauen und Aufziehen der nächsten drei Bilder im Kopf herumgeschwirrt ist:  summertime - and the livin' is easy.... Zwei Schäfchen, die Hand in Hand auf einer grünen Wiese bummeln (das graue mit einem wunderschönen, wuschelig-kuscheligen Lockenfell), daneben eine Strandszene mit einem einladenden gestreiften Badetuch und eine Meerjungfrau, nur halb zu sehen - flüchtig, ein Traum, ein Phantasiegebilde, nicht wirklich fassbar...


Das was sich dem Blick zu entziehen versucht, ist für mich natürlich immer besonders spannend und bringt mich dazu, mir so meine Gedanken zu machen. Die kleine Meerjungfrau hat ein glitzerndes Bauchnabelpiercing - ist sie vielleicht gar auf der Flucht um der mütterlichen Rüge über das Piercing zu entgehen? Oder will sie es einfach ihren Freundinnen zeigen? Auf dem Meeresgrund sind neben Steinen auch Perlen und Muscheln zu sehen - vielleicht hat sie dort etwas besonders Schönes und Aufregendes gefunden, das sie nun eilends hinwegträgt...


Wenn ich die Bilder so nahe vor Augen habe, kommen die Geschichten dazu quasi von selber.

Ich freue mich auf mehr!
Margarete


Freitag, 16. November 2012

"Wild thing you make my heart swing...."

Ich habe inzwischen weitere Bilder zum Aufziehen bekommen. Und ich bin total fasziniert, wie detailreich und spannend die Bilder sind, wenn ich sie so nah und zum Anfassen vor mir liegen habe. Kein Vergleich zu "nur" den Fotos im Thread. Auf dem Strandbild unten sind z.B. im Wasser drei bunte Punkte zu sehen. Bälle? Bademützen?... und schon entsteht eine Geschichte in meinem Kopf...


Irgendwie verlangt jedes Bild nach einem eigenen Ansatz für das Aufziehen auf Keilrahmen -  Hier möchte ich zunächst von zwei interessanten, eigenwillig-ungebärdigen, sich "wild" und temperamentvoll anfühlenden Bildern erzählen. 
Das eine ist das schwarz-bunte Filz-Bild auf dem Foto unten. Mein Arbeitstitel dafür ist "swingendes Universum". Die Bewegung war für mich direkt zu spüren: Das Bild hatte wellige Ränder und eine enge Mitte. An den Ecke streckte es sich quasi über sich selber hinaus. Und die Farbe pulsierte förmlich. So habe ich die Seite bei dem roten Bogen mit dunkelrotem Filz bezogen und die gegenüberliegende Seite in einem dunklen Violett. die anderen beiden Ränder sind schwarz. Die Ränder blitzen unter dem Motiv durch und "swingen" mit. Die Ecken habe ich ein klein wenig gestutzt, aber so, dass sie immer noch überstehen und die kraftvolle Dynamik des Bildes über den Rahmen hinaustragen.


Das andere Bild ist der "Vulkan",- auf dem Foto unten direkt daneben zu sehen. Auch hier konnte ich nicht einfach einfarbig schwarz für die Ränder wählen - das hätte dieses kraftvolle Bild, auf dem der Vulkan förmlich vor sich hin grollt, für mein Gefühl zu sehr eingegrenzt. Deshalb habe ich das offenere Grau für den unteren Teil gewählt und dunkelblau für den Himmelteil. Diesmal habe ich die leicht überstehenden Ränder einfach auf den Seiten des Keilrahmens mit festgeklebt - der Vulkan holt sich seine Kraft aus der Tiefe...




Dank dieser beiden Bilder geht mir gerade ständig dieser Uralt-Song "Wild thing..." (keine Ahnung von wem) im Kopf herum. Und das dritte Bild, dass da auch mit "swingt" und -singt ist dieses Drachenbaby, das da eben aus seinem Ei kriechen will.

 
Dieses Bild ist groß genug, dass ich die Ränder einfach über die Seiten des Keilrahmens drüberschlagen kann, so dass die Ränder und das Bild eine kompakte Einheit bilden. Ich habe nur die Befürchtung, dass der "junge Wilde" eines Tages aus seinem Ei entfleucht - und dann wird's wirklich wild....

Margarete




Sonntag, 11. November 2012

Ein virtuelles Gemeinschaftsprojekt wird "fassbar"

Nach einiger Diskussion haben wir uns in der Gruppe geeinigt, die einzelnen Bilder des Gemeinschaftsprojektes auf Keilrahmen aufzuziehen um sie präsentabel und verkaufsfertig zu machen. (Dank an Sandra für den Tipp!)

Als neugieriger Mensch habe ich nicht lange gezögert und sofort "hier" geschrieen, so dass ich nun das Privileg habe, die fertigen Bilder zu sammeln und auf die Keilrahmen aufzubringen - wofür ich viele Angebote zur Unterstützung erhalten habe, auf die ich gegebenenfalls zurückgreifen darf. (DANKE!) 
Zunächst bedeutet es aber, ich darf alle Bilder mal in Händen halten und befühlen und bewundern... (Hurra!)

Kaum waren die ersten Werke bei mir eingetrudelt, bin ich sofort in einen wahren Farbenrausch geraten. Ich habe alle meine Filzvorräte incl. aller Filzreste zusammengesucht und auf meinem Arbeitstisch gestapelt. Dazu Schere, Cuttermesser, Leimtöpfe und -flaschen, Pinsel, Nadeln... und schon konnte es losgehen.


Sandra hatte mir ihre fertig aufgezogenen Bilder freundlicherweise gleich geschickt, so dass mir damit genug Anschauungsmaterial zur Verfügung stand. Ich habe mich entschlossen, ihrem Beispiel zu folgen und bei der Randgestaltung soweit als möglich die Farben vom Motiv aufzugreifen und weiterzuführen, da mir das die Lösung zu sein scheint, die dem Einzelbild am meisten gerecht wird. (Ausserdem kann ich so auch Filzreste verwenden und die Materialkosten gering halten...) Und wenn das Filzbild von der Größe her nicht ganz passend ist, - und fast alle Bilder hatten eine Stelle, die ein wenig knapp war - ist es durch den farblich angepassten Rand trotzdem optisch eine Einheit.








Ich habe die Filzstreifen für den Rand etwas auf die Oberfläche überstehen lassen. 
  
  

So war es kein Problem z.B. bei dem Bild von Doris (oben) die fehlende Ecke und den etwass knapp geratenen dunkelblauen Abschluss optisch mit dem Rand zu integrieren. 


Bei meinem eigenen Bild (unten drunter) hatte ich das Problem, dass an den Schnittkanten unschön die unteren Wollschichten zu sehen waren. Da habe ich den Filzstreifen nicht umgeschlagen sondern quasi auf die Schnittkanten draufgeklebt.


Mittlerweile ist schon eine kleine Galerie an Bildern fertig! (Nicht alles mein Werk, die drei bereits fertig aufgezogenen von Sandra sind auch dabei)


Und ich freu mich auf mehr!
Margarete