Ich dachte gleich zu anfang, das wird
ein stressiger Tag, konnte die Nacht vorher kaum schlafen.

Ich brachte ja die Messewand von Heike
(Wolltraeume) mit, die für unser Werk wirklich optimal passte –
eine leichte und sehr einfach aufzubauende Wand.
War pünktlich um 10 zum Aufbauen da
(entgegen meinem sonstigen Hang zum Zuspätkommen).
Nachdem ich unseren Platz in der riesigen Fabrikhalle gefunden hatte baute die Wand
auf, dekorierte meinen Schmuck schonmal vorläufig.
Sandra mit Mann und
Tochter Jule waren vorher in Öschelbronn, um die Bilder zu holen,
kamen daher erst später.
Sie hatte mir ja angeboten, dass ich
meine Produkte bei ihr am Stand mit anzubieten kann, was ich dankend
angenommen hatte, da ich mich ja nicht um einen eigenen Stand beworben hatte.
Der Aufbau klappte gut, die Haken von
der Bambusstange aus Öschelbronn passten viel besser als meine
mitgebrachten.
ich wurde allerdings öfter von Sandras
Tochter Jule unterbrochen, musste ihr Luftballons zuwerfen. So war
ich dann kurz vor Verkaufsstart fertig.
Die Leute schauten sich dann auch
interessiert die Bilder an.
Kurz danach fiel die Bilderwand jedoch
um, als jemand daran stieß, und die Bilder lagen auf dem Boden. Wie
ärgerlich. Aber es gibt schlimmeres. Kaputt war ja nichts.
Es ist eben keine stabile Aufhängung
mit den Perlenschnüren und die Wand ist eben sehr leicht, auch wenn
wir hinten Gegenstände als Gewichte drauflegten.
Zum Glück hatten wir freundliche
Helfer, auch von benachbarten Ständen, die mithalfen, die Bilder
wieder aufzuhängen, wofür wir sehr dankbar waren (muss jedoch
gestehen, dass ich es leider versäumt habe, ihnen direkt zu danken).
Daher hier nochmal vielen Dank an alle, die geholfen haben!
Die Bilderwand kippte dann noch ein
weiteres mal um, als ich in meinen Sachen kramte, die als Beschwerer
hinten auf der Wand lagen. Ich hätte es doch wissen müssen..
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| Das Drachenbaby - von Jellyfelt |
Beim Drachenbaby löste sich ein kleines Teilchen ab. Zum Glück hatte Sandra eine Filznadel dabei und filzte es wieder an.
Leider hatte ich wenig Zeit, durch den Markt zu bummeln oder mir das tolle Rahmenprogramm anzuschauen. Ich musste ja beim Stand sein, wenn Leute da sind.
Auch beanspruchte mich Jule immer
wieder, schob mich durch die Halle und ich musste sie im Kreis
ziehen.
Wenigstens gönnte ich mir mal einen Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen. Zur Bezahlung konnte man spenden für einen guten Zweck. Der Erlös kam der Stiftung "Humor hilft heilen" und dem Tierheim Ludwigsburg zugute. (Beide hatten neben uns ihren Stand.)
So ging die Zeit erstaunlich schnell
vorüber.
Am Schluss gab es noch belegte Brötchen zum gleich essen mitnehmen, kostenlos oder gegen Spende.